Wetzikon, Zürcher Oberland

Rückenschmerzen und ISG-Beschwerden

Es beginnt harmlos. Ein Ziehen beim Aufstehen. Dann geht das Schuhebinden nicht mehr richtig. Irgendwann sitzt der Schmerz tief im Kreuz, immer auf derselben Seite, und man richtet den ganzen Tag danach aus.

Rückenschmerzen sind der häufigste Grund, warum Menschen in meine Praxis kommen. Und der häufigste Grund, warum sie vorher schon bei drei anderen waren.

Warum es manchmal nicht besser wird

Bei Rückenschmerzen wird oft entweder zu wenig oder zu viel gemacht. Zu wenig: Wärme, Dehnen, abwarten. Zu viel: Einrenken, forcieren, gegen den Widerstand arbeiten.

Ich arbeite dazwischen. Ich schaue mir an, wo die Bewegung tatsächlich fehlt – und das ist oft nicht dort, wo es weh tut. Ein Kreuzschmerz kann von einer Hüfte kommen, die nicht mehr mitdreht. Oder von einem Zwerchfell, das seit Monaten nicht mehr richtig atmet. Dort setze ich an.

Wie ich arbeite

Feine craniosacrale Berührung, die Ihr Nervensystem ansprechen und Daueranspannung lösen kann. Und wo ein Gelenk, ein Muskel oder eine Faszie gezieltere Arbeit braucht: manuelle Techniken aus meiner osteopathischen Ausbildung. Kein Einrenken, kein Ruck – aber deutlich konkreter als feine Berührung allein.

In den meisten Behandlungen fliesst beides ineinander. Ich entscheide im Moment, was Ihr Körper gerade braucht, nicht nach Schema.

Darüber hinaus

Was mich interessiert: Was hält die Spannung im Rücken aufrecht? Manchmal ist es die Arbeitshaltung, manchmal fehlende Bewegung, manchmal ein Nervensystem, das nicht mehr herunterfährt. Das finden wir gemeinsam heraus.

Körpertherapie ergänzt die Schulmedizin. Bei akuten oder unklaren Beschwerden – etwa Ausstrahlung in die Beine, Taubheit oder Lähmungserscheinungen – empfehle ich eine ärztliche Abklärung.

Häufige Fragen

Wird beim Rücken eingerenkt?

Nein. Ich arbeite ohne Einrenken und ohne Ruck – mit feinen Berührungen am Nervensystem und gezielten manuellen Impulsen an Gelenken, Muskeln und Faszien.

Was ist das ISG und warum schmerzt es?

Das Iliosakralgelenk verbindet Kreuzbein und Becken. Es hat wenig Bewegungsspielraum – gerät es unter Dauerspannung, entsteht oft ein tiefer, einseitiger Kreuzschmerz. Häufig liegt die Ursache aber nicht im Gelenk selbst, sondern in dem, was daran zieht.

Werden die Behandlungen von der Krankenkasse übernommen?

Die Craniosacral-Therapie ist als EMR-anerkannte Methode bei den meisten Zusatzversicherungen anerkannt. Bitte prüfen Sie Ihre individuelle Police. Die rein manuelle Körpertherapie ist nicht kassengedeckt.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist individuell. Viele Menschen spüren nach wenigen Sitzungen eine Veränderung. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was für Ihre Situation sinnvoll ist.

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Melden Sie sich für ein unverbindliches Erstgespräch. Ich nehme mir Zeit für Ihre Situation.

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